Über GestaltNatur

Eine ruhige, standortbezogene Art, mit Orten zu arbeiten

GestaltNatur ist eine Permakultur-Begleitung aus dem Berner Oberland. Hinter dem Namen steht eine Person, die Gärten, Grundstücke und kleine Höfe beobachtend plant und über längere Zeit begleitet — ruhig, sachlich und an den Möglichkeiten des Ortes orientiert.

Diese Seite zeigt, wie GestaltNatur denkt und arbeitet: was im Vordergrund steht, worauf wir achten und was Sie bewusst nicht erwarten sollten.

Wer hinter GestaltNatur steht

GestaltNatur ist ein junges, persönlich geführtes Angebot für Permakultur-Planung und -Begleitung. Wer sich meldet, arbeitet direkt mit der Person zusammen, die auch berät, den Standort anschaut und den Entwurf ausarbeitet. Es gibt keine Zwischenstellen und keine wechselnden Ansprechpersonen.

Der Arbeitsraum ist das Berner Oberland mit Bezug zu Thun und Spiez. Die Nähe zur Region ist kein Zufall: Boden, Klima und Vegetation lassen sich nur dann gut einschätzen, wenn man die Gegend kennt und einen Ort mit eigenen Augen sieht.

Im Mittelpunkt steht eine einfache Überzeugung: Ein Ort zeigt selbst, was zu ihm passt — wenn man ihn genau genug beobachtet. Deshalb beginnt jede Zusammenarbeit mit Schauen und Verstehen, nicht mit einem fertigen Plan. Permakultur ist dabei kein Glaubenssatz, sondern eine Planungsweise, die Zusammenhänge ernst nimmt und in machbaren Etappen denkt.

Emanuel Schmid sitzt in einem naturnahen Sofagarten mit Holz, Pflanzen und grünem Hintergrund.
GestaltNatur – Permakultur, Naturgarten und lebendige Gartenräume

Emanuel Schmid, Permakultur-Designer PDC
Präsident Verein Permazwerg
Leiter Regiogruppe Thun & Berner Oberland vom Verein Permakultur Schweiz

Sabine Lehmann hält ein Permakultur-Referat mit Anschauungsmaterial vor einer Holzwand mit Gestaltungsplänen und Prinzipien.
Sabine Lehmann beim Permakultur-Referat

Sabine Lehmann, Permakultur-Designerin PDC

Wie wir arbeiten

Die Arbeitsweise von GestaltNatur lässt sich in vier Grundsätzen zusammenfassen. Sie gelten unabhängig davon, ob es um einen Hausgarten oder ein grösseres Grundstück geht.

  • Beobachten kommt vor dem Gestalten. Bevor etwas geplant wird, schauen wir uns den Ort an: Boden, Wasser, Licht, Wind und das, was bereits wächst.
  • Wir denken in Zusammenhängen. Boden, Wasser, Pflanzen, Nutzung und Pflege hängen zusammen. Eine Entscheidung an einer Stelle wirkt auf das ganze System.
  • Kleine, passende Schritte statt Komplettumbau. Oft bringt eine Reihe überschaubarer Schritte mehr als ein grosser Eingriff — und sie lässt sich leichter tragen.
  • Pflege wird von Anfang an mitgedacht. Ein Entwurf ist nur dann gut, wenn er auch in den Jahren danach mit vertretbarem Aufwand zu pflegen ist.

Wie diese Arbeitsweise Schritt für Schritt aussieht, lesen Sie ausführlich unter Permakultur-Design.

Was uns bei der Arbeit leitet

Permakultur hat eine ethische Grundlage. In der täglichen Arbeit bedeutet sie vor allem drei Dinge:

Sorgfalt für den Ort. Boden, Wasser und lebendige Systeme sind die Grundlage jeder Gestaltung. Wir gehen mit ihnen so um, dass sie langfristig gesund bleiben.

Aufmerksamkeit für die Menschen. Ein Garten oder Hof wird genutzt, gepflegt und gelebt. Ein Entwurf muss zu den Menschen passen — zu ihrer Zeit, ihren Möglichkeiten und ihrem Alltag.

Entscheidungen mit Blick nach vorn. Was heute gestaltet wird, soll auch in einigen Jahren noch tragfähig sein — für den Ort und für die, die ihn pflegen.

In der Permakultur heissen diese drei Achsen Earth Care, People Care und Future Care. Die Begriffe sind als Orientierung hilfreich; entscheidend ist, dass sie sich in konkreten Entscheidungen zeigen.

Was GestaltNatur nicht verspricht

Zu einer ehrlichen Arbeitsweise gehört, klar zu sagen, was nicht zugesichert werden kann:

  • Keine Heilsversprechen. Permakultur ist eine Planungs- und Gestaltungsweise, keine Lösung für alles.
  • Keine Ertrags- oder Erfolgsgarantie. Wie ein Garten sich entwickelt, hängt von vielen Faktoren ab — Wetter, Pflege und Zeit gehören dazu.
  • Keine Standardrezepte. Was an einem Ort funktioniert, passt nicht automatisch an einen anderen. Jeder Entwurf entsteht aus dem konkreten Standort.
  • Keine Aufforderung zum grossen Neuanfang. Wenn kleine Schritte sinnvoller sind als ein kompletter Umbau, sagen wir das.

Diese Zurückhaltung ist Absicht. Eine verlässliche Begleitung beginnt damit, Erwartungen ehrlich einzuordnen.

Wenn diese Arbeitsweise zu Ihnen passt

Vielleicht erkennen Sie sich in dieser Art zu arbeiten wieder — ruhig, beobachtend und in machbaren Schritten. Dann ist der nächste Schritt einfach: Beschreiben Sie kurz Ihr Anliegen und Ihren Ort. Sie erhalten eine erste Einschätzung, ob und wie eine Begleitung dazu passt.

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